Weißer Tee
weißer Tee normaler Tee
rstellung:Weiße Tees werden nach uralter Methode nach wie vor Handverlesen. Dabei bleibt der weiße Tee nahezu unbehandelt. Er wird lediglich ausgebreitet und an der Luft bzw. in mildem Sonnenschein weitestgehend getrocknet, bevor er gegen Ende des Fertigungsprozesses noch einmal kurz erhitzt wird, um ihn gänzlich zu trocknen. Weißer Tee ist daher nur ganz schwach anfermentiert, bedingt durch den langsamen und schonenden Welkprozess in freier Natur.
Zur Zubereitung sollte man das Wasser nach dem Aufkochen ca. 3 Minuten abkühlen
lassen, um die zarten, blumigen Nuancen des Weißen Tees in vollem Umfang genießen
zu können. Die Ziehzeit sollte nicht länger als 3 Minuten betragen.
| Was ist Weißer Tee? |
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Welche Arten des Weißen Tees sind bei uns bekannt? Am verbreitetsten ist Pai Mu Tan, zu deutsch weiße Pfingstrose, ein großblättriger Tee, der aus der Blattknospe und den ersten zwei bis drei Blättern hergestellt wird. Der Tee ist recht kommerzialisiert und üblicherweise in guter, aber nicht überragender Qualität erhältlich. Zahlreiche „Spielarten", die teilweise neu kreiert wurden, sind ebenfalls auf dem Markt. Yin Long, zu deutsch Silberdrache, ist eine der älteren und bekanntesten weiteren Sorten, z.B. Yin Long, Jasmine Dragon Phoenix Pearls / Eyes, Silk Balls. Die hochwertigste Sorte ist der Yin Zhen, zu deutsch Silbernadel oder auch Silvery Pekoe, eine sehr spezielle Pflückung ausgewählter Knospen, die sorgsam verarbeitet werden. Ein Grund für die teilweise extrem hohen Preise dieses Tee. |
| Ernte und Verarbeitung |
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Für den Pai Mu Tan werden, wie oben schon angedeutet, die behaarte Blattknospe und die ersten beiden Blättchen gepflückt, wobei sehr genau darauf geachtet werden muss, dass es sich dabei um gesunde, saftige und leicht behaarte Blättchen handelt. Das grüne Blatt wird für die Herstellung sehr vorsichtig auf Bambussieben (den sogenannten „Wassersieben") ausgebreitet, wobei die Blätter nicht in mehreren Schichten liegen dürfen. Der Tee wird dann in mildem Tageslicht oder in einem gut belüfteten Raum natürlich getrocknet, bis er ca. 70% seiner Feuchtigkeit verloren hat. Dann werden zwei Siebe zusammengeschüttet, bis der Tee zu 80% getrocknet ist, woraufhin wiederum zwei Siebe zusammengeschüttet werden. Hat der Tee 90% seiner Feuchtigkeit verloren, wird er in sog. Dörrkörbchen umgefüllt und bei 90-100°C gedörrt, bis er fertig ist. Es folgt noch ein Verlesen des Tees per Hand, wobei Stengel, Bruch und qualitativ mindere Blättchen aussortiert werden, dann wird der Tee verpackt und ist versandfertig. Beim Yin Zhen wird noch mehr Sorgfalt auf die Pflückung und Verarbeitung gelegt. Um einen möglichst guten Tee zu erhalten, braucht es eine spezielle Düngung im Winter und eine bestimmte Art des Zurückschneidens der Büsche. Die besten Qualitäten ergibt die erste Pflückung im Frühling, wobei nur unverletzte, gesunde und saftige Blattknospen zu einer bestimmten Tageszeit und bei geeignetem Wetter gepflückt werden dürfen. Diese werden dann auf Bambussieben vorsichtig ausgebreitet und darauf geachtet, dass die Triebe nicht in mehren Schichten zu liegen kommen. Die Trocknung wird bei schwachem Tageslicht oder in einem gut belüfteten, schattigen Raum vorgenommen, bis der Tee 80-90% seiner Feuchtigkeit verloren hat. Dann wird er in Dörrkörbchen umgefüllt und bei 30 bis 40°C zu ende gedörrt. Am Schluss wird der Tee noch einmal von Hand verlesen und eventueller Bruch und beschädigte Blättchen entfernt, danach ist der Tee fertig. |
| Herkunft |
| Über den Ursprung des weißen Tees streiten sich die Gelehrten, wobei es im Grunde um das Henne-Ei-Problem geht. Die einen vertreten die Auffassung, dass der weiße Tee evolutionär entstanden ist, quasi als Weiterentwicklung des grünen Tees, und die anderen wiederum sehen den weissen Tee als Ursprung aller Teesorten wegen der scheinbar sehr einfachen und urtümlichen Herstellungsweise. Folgt man der ersteren Meinung, so wird die Entstehung dieser Art der Teeherstellung in die Ming-Dynastie vor Mitte des 16.Jahrunderts datiert; nach letzterer Auffassung entweder in die Nördliche Song-Dynastie (960-1127) oder sogar in oder vor die Tang-Dynastie (618-907). |
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Die Herstellung gerade der besonders hochwertigen Tees, der sogenannten
Special oder Famous Teas, findet ganz überwiegend in einem sehr kleinbäuerlichen
Umfeld statt. Oftmals haben Familien als Nebenerwerb ein kleines Teefeld
oder auch nur ein paar Dutzend Büsche, und verkaufen das geerntete
Blatt an die Manufakturen. Auch stellen die Familien in der
Dorfgemeinschaft und unter Aufsicht eines Teamasters die Tees selbst
her. Nicht selten wird in diesen Dörfern oder einer lokal sehr begrenzten Gegend - und nur dort - eine bestimmte Sorte Tee schon seit vielen Generationen hergestellt und das Wissen immer weitergegeben. Dies findet sich dann auch häufig im Namen des Tees wieder, wie z.B. Tai Ping Huo Kui (vom Tai Ping-See), Huang Shan Mao Feng Qingming (aus dem Kreis Huang Shan) etc. Den Special Teas und der Kunst ihrer Herstellung wird in China grosser Respekt entgegengebracht, und sie gelten dort nicht nur als Genussmittel, sondern auch als nationales Kulturgut, das auf eine sehr lange Tradition zurückblicken kann. So ranken sich um die Entstehung vieler Teesorten Mythen und Legenden, die aus lange vergangener Zeit stammen und mündlich überliefert wurden. Früher waren besonders exklusive Tees, sogenannte Tribute Teas, nur dem Kaiserhof und den hohen Beamten vorbehalten, und der unstandesgemäse Genuss wurde strengstens bestraft. Noch heute werden diese seltene Tees gerne bei offiziellen Anlässen verschenkt. Welche gesundheitlichen Aspekte machen den weißen Tee wertvoll? Tee wird eine Vielzahl von positiven gesundheitlichen Eigenschaften nachgesagt, so soll er u.a. krebspräventiv, kariespräventiv, cholesterinsenkend, magenberuhigend, konzentrationsfördernd etc., etc. wirken. Man muss jedoch klarstellen, dass es sich hierbei (noch) nicht um im wissenschaftlichen Sinne gesicherte Erkenntnisse handelt. Vielfach weisen zwar Studien darauf hin, dass es viele positive Eigenschaften des Tees (auch des grünen und des schwarzen) gibt, aber Tee ist insgesamt noch sehr wenig erforscht, und die Studien sind zwar seriös, stützen sich aber vielfach auf statistisch und empirisch gewonnene Erkenntnisse. |
In der Regel ist weißer Tee ein zu lediglich zu 2% anfermentierter Tee Diese Fermentation vollzieht sich während des Welkprozesses auf natürlichem Wege.
Produktionsschritte
weitere Info freundlicherweise zur Verfügung gestellt von
TEAWORLD.DE Dieter Stolze e.K
Weisser Tee – Der kaiserliche Tee
Er gilt als edelste Tee-Sorte der Welt und trägt geheimnisvolle Namen wie -Weisse Pfingstrose-, oder –Silbernadel-. Die Rede ist vom Weissen Tee. Das edle Getränk ist zurzeit in aller Munde, und das zu Recht. Schon im 11. Jahrhundert vor Christus hatte es das süß-liebliche Aroma den Kaisern Chinas angetan. Die kostbaren Teeblätter galten als unverzichtbare Zutat für ein Elixier, das zur Unsterblichkeit verhelfen sollte. Mythen und Legenden zufolge soll weisser Tee lebensverlängernde Kräfte besitzen.
Was genau ist denn nun Weisser Tee?
Den Knospen - genauer gesagt dem silbrigen, seidenartigen Flaum, der sie umgibt - verdankt weisser Tee seinen Namen. Seine besondere Qualität liegt in der Auswahl der Blätter und deren Verarbeitung. Nur die ungeöffneten Blattknospen des Teestrauchs eignen sich für den Tee. Sie werden einzeln per Hand gepflückt, für ein Kilo Tee sind rund 30.000 Knospen notwendig. Auf großen Trockengestellen werden die Knospen bei schwachem Tageslicht luftgetrocknet. Danach kommen sie in große Körbe, werden kurz erhitzt und trocknen noch einmal an der Luft. Durch die besonders schonende Verarbeitung erhält der weiße Tee seine exklusive Note. Angebaut wird der weiße Tee in den hohen Bergregionen der chinesischen Provinz -Fujian-. Am verbreitetsten ist Pai Mu Tan, zu Deutsch weisse Pfingstrose, ein großblättriger Tee. Die hochwertigste Sorte ist der Yin Zhen, zu deutsch Silbernadel oder auch Silver-Needle, eine sehr spezielle Pflückung ausgewählter Knospen, die sorgsam verarbeitet werden. Für Yin Zhen, die Spitzenqualität, werden nur besonders schöne, aromatische Triebe des Big White Tea Bushs gepflückt.
Genießen und Gesundheit trinken
Weissem Tee sagt man schon länger zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften nach. Das besondere ist der hohe Gehalt an Polyphenolen. Aktuelle Forschungen wollen jetzt sogar belegen, dass weisser Tee bis zu 100 Prozent effektiver ist und dreimal mehr Polyphenole besitzt als grüner Tee. Polyphenole enthalten hochwirksame Antioxidantien, die freie Radikale unschädlich machen und so das Immunsystem stärken. Und: Ebenso wie grüner und schwarzer Tee wirkt auch der -Kaiser unter den Tees- anregend und fördert die Konzentration.
Der Geschmack und das Aroma
Doch nicht nur wegen gesundheitlicher Aspekte steht weisser Tee hoch im Kurs bei deutschen Teefans, denn gerade wegen seinen unverwechselbaren leichten Aromen sind Silbernadel (Yin Zhen) und Weisser Drache (Bai Long) begehrte Tee-Raritäten. Da weisser Tee nicht bitter wird, können die Blätter in der Kanne bleiben - und sogar mehrfach mit heißem Wasser aufgegossen werden.
Tee auch für Menschen mit Gicht?
Da im Tee auch purinartige Verbindungen - Koffein und Theophyllin - enthalten sind, wird Patienten mit Hyperurikämie und Gicht häufig empfohlen, den Teekonsum einzuschränken oder gänzlich auf Tee zu verzichten. Dafür gibt es aber keinen Grund, denn Koffein und Theophyllin werden nicht zu Harnsäure abgebaut, da sie wasserlöslich sind. Sie werden daher problemlos ausgeschieden. Gichtkranke müssen also nicht befürchten, durch Tee ihren Harnsäurespiegel anzuheben. Sie können das anregende Getränk auch weiterhin ohne schlechtes Gewissen genießen.
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Danke an Herrn Stolze
Tel. 0049 8151-73700 Fax. 0049 8151-73703
Noch mehr Info http://www.puretea.de/weisser_tee_info/weisser_tee.html